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Markt Peiting Geschichtsträchtig ist die heute ländlich ausgeprägte Marktgemeinde Peiting mit Zeugnissen aus Frühgeschichte und Römerzeit. Im Mittelalter stand die Stammburg der Welfen am Lechrain. "1055 erstmals urkundlich als "Neue Burg Peiting" erwähnt, herrschten hier die Welfen als bayerische Herzöge. 1155 weilte Kaiser Friedrich Barbarossa auf der Burg. 1167 zog Welf VI. einziger Sohn mit dem Kaiser in den Krieg und starb in Italien. Mit ihm erlosch das große mächtige Geschlecht der Welfen. Bis zum Jahre 1191 war die Burg noch welfischer Sitz. Nach den Welfen waren die Hohenstaufen und später die Wittelsbacher Eigentümer der Peitinger Burg. 1248 zerstörte ein Erdbeben große Teile der Burg. Den Rest der Bauwerke vernichteten die Schweden während des 30jährigen Krieges im Jahre 1632." Geschichte, Kultur und Natur bilden hier eine Einheit. In Peiting-Birkland steht ein Altar des Baumeisters Dominikus Zimmermann, dessen Elternhaus dort auch stand. Berühmte Bauwerke wie die Königsschlösser König Ludwigs II. Neuschwanstein, Linderhof und Hohenschwangau, die Wieskirche und die Kloster-Stiftskirche Rottenbuch befinden sich nicht weit von Peiting entfernt. Doch Peiting hat noch mehr zu bieten: Gemütliche Hotels und Gasthöfe, Privatunterkünfte und für Familien: Ferien auf dem Bauernhof in einer Landschaft zwischen Ammer und Lech, die ihresgleichen sucht. Sanfte Höhen, Wälder, Weiden wechseln sich ab mit wilden Schluchten, sauberen Seen und klaren Bächen. Das Wettersteingebirge mit der Zugspitze und die Allgäuer Alpen geben ein sagenhaftes Panorama und laden den Bergfreund zu schönen Touren ein. |
Weitere Informationen:
Verkehrsverein
Peiting |
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